MAGPLAN: Mehrsprachige B2B-Software und Webstruktur
Bei MAGPLAN wurde Mehrsprachigkeit als System organisiert: Produktoberfläche, Kategorien und Webinhalte wurden in einer gemeinsamen Struktur gepflegt und aktualisiert.

Ausgangslage
MAGPLAN ist eine B2B-Software für Instandhaltungs- und Informationsprozesse. Bei internationaler Nutzung müssen nicht nur Marketingseiten, sondern auch Felder, Kategorien, Bedienlogik und laufende Produktupdates sprachlich zusammenpassen.
Die Struktur hinter dem Projekt
Die Inhalte wurden nach ihrer Funktion getrennt: Elemente der Produktoberfläche, Kategorien und Webkommunikation. So konnten Änderungen systematisch über mehrere Sprachversionen hinweg nachgeführt werden.
Umsetzung
- Trennung von UI-/Datenfeldern, Kategorien und Webkommunikation
- Terminologische Konsistenz über wiederkehrende Updates
- Pflege mehrerer Sprachpakete innerhalb derselben Produktlogik
- Überarbeitung bestehender Sprachversionen statt bloßer Neuerstellung
Ergebnis
Es entstand ein wiederverwendbarer Workflow für Produkt und Website. Die Projektunterlagen dokumentieren Arbeit in acht Sprachversionen; für Polnisch und Französisch liegen strukturierte Pakete mit Produkt- und Webinhalten vor.
Was der Case für internationale B2B-Software zeigt
Bei Software entscheidet Konsistenz über Glaubwürdigkeit und Nutzbarkeit. Produktoberfläche, Terminologie, Website und Updates müssen dieselbe Markt- und Produktlogik abbilden. Genau dort wird Internationalisierung zu einem operativen System statt zu einer Reihe einzelner Dateien.
Warum Softwarelokalisierung anders funktioniert als eine Website-Übersetzung
Bei einer B2B-Software begegnet derselbe Begriff an mehreren Stellen: in Feldern, Kategorien, Bedienoberfläche, Dokumentation und Webkommunikation. Wenn diese Ebenen unabhängig voneinander bearbeitet werden, entstehen schnell unterschiedliche Bezeichnungen für dieselbe Funktion. Für Nutzer wirkt das inkonsistent und für das Unternehmen wird jede spätere Aktualisierung aufwendiger.
Die Trennung nach Inhaltstypen schuf deshalb keine zusätzliche Bürokratie, sondern eine Arbeitslogik. Softwarefelder konnten anders behandelt werden als längere Webtexte, blieben aber terminologisch miteinander verbunden. So ließ sich erkennen, welche Änderung nur die Oberfläche betraf und welche Anpassung auch auf Website oder Kategorien übertragen werden musste.
Warum laufende Updates wichtiger sind als die erste Übersetzung
Software verändert sich. Neue Funktionen, geänderte Kategorien oder überarbeitete Texte erzeugen fortlaufend kleine Übersetzungsaufgaben. Ohne eine gemeinsame Struktur wächst mit jedem Update das Risiko, dass Sprachversionen auseinanderlaufen.
Der wiederverwendbare Workflow war deshalb ein zentraler Teil des Projekts. Bestehende Sprachpakete konnten überarbeitet und ergänzt werden, ohne bei jeder Änderung wieder bei null anzufangen. Für internationale Produkte ist genau diese Pflegefähigkeit entscheidend: Mehrsprachigkeit muss im laufenden Betrieb funktionieren.
Was sich auf andere B2B-Software übertragen lässt
Unternehmen sollten früh definieren, welche Begriffe produktweit verbindlich sind und wo Kontextvarianten zulässig sind. Eine zentrale Terminologiebasis hilft, wenn Produkt, Marketing und Support dieselben Funktionen beschreiben.
Ebenso wichtig ist eine klare Quelle für Änderungen. Wenn nachvollziehbar ist, welcher Ausgangstext aktuell ist und welche Sprachversionen davon betroffen sind, lassen sich Releases besser koordinieren. Internationalisierung wird damit Teil des Produktprozesses und nicht zu einer nachgelagerten Einzelaufgabe.
Konkreter Beitrag im Projekt
Die Projektarbeit verband Softwarefelder, Kategorien und Webtexte in einer gemeinsamen mehrsprachigen Struktur. Der dokumentierte Beitrag liegt in konsistenter Terminologie, strukturierten Sprachpaketen und wiederkehrenden Aktualisierungen für Produkt und Website.
Unternehmen
Software für Instandhaltung und Informationsmanagement.
Internationales B2B-Projekt konkret strukturieren?
Schildern Sie Markt, Angebot und aktuelle Vertriebsfrage. Wir ordnen ein, welche Markt-, Buyer-, Content- und Sichtbarkeitsarbeit zuerst sinnvoll ist.